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Lehrgang zur elektrisch unterwiesenen Person (EUP)
Hausmeister in kommunalen Einrichtungen (Schulen, Rathäusern, Sporthallen etc.) sollten die
Schulung zur " Eletrisch unterwiesenen Person" (EuP) absolvieren, weil sie regelmäßig mit
elektrischen Anlagen und Geräten in Berührung kommen - auch wenn sie keine
Elektrofachkraft sind. Diese Schulung ist rechtlich und praktisch wichtig.
Gesetzliche Anforderungen (Arbeitsschutz):
. Laut DGUV 4 dürfen nur elektrotechnisch unterwiesene Personen einfache
elektrische Arbeiten unter Aufsicht oder Anweisung einer Elektrofachkraft
durchführen.
. Kommunen als Arbeitgeber sind, verpflichtet, Mitarbeitende vor Gefahren zu
schützen (Arbeitsschutzgesetz)
. Ohne EuP-Schulung dürfen Hausmeister keine Sicherungen tauschen, elektrische
Geräte prüfen, oder Verlängerungskabel reparieren.
Haftung und Versicherung:
. Im Schadensfall (z. B. Stromschlag, Brand ) haftet der Arbeitgeber - wenn keine
Schulung vorliegt, drohen Regressforderungen.
. Mit EuP-Schulung ist dokumentiert, dass der Hausmeister für einfache
elektrotechnische Arbeiten qualifiziert wurde.
Praxisrelevanz im Alltag:
. Hausmeister müssen häuf g z. B.:
o Sicherungen oder Leuchtmittel wechseln
o Fehlermeldungen an Elektroanlagen erkennen und weitergeben
o mit ortsveränderlichen Geräten arbeiten (z. B. Staubsauger, Maschinen)
. Ohne Schulung riskieren sie, sich oder andere zu gefährden.
Inhalte:
Grundlagen der Elektrotechnik
. Gefahren durch Strom
. Schutzmaßnahmen
. Verhalten im Notfall
. Verantwortungsabgrenzung (Hausmeister vs. Elektrofachkraft)
Die Schulung ist mindestens einmal jährlich zu wiederholen (Auffrischung / Unterweisungspflicht
nach DGUV 1).
Hausmeister / Hauswarte in kommunalen Einrichtungen sollten und müssen EuP-geschult
sein, wenn sie mit elektrischen Anlagen arbeiten - auch nur in geringem Umfang. Die Schulung
ist kurz, praxisnah, rechtlich notwendig und schützt alle Beteiligten und schließt mit einer
Prüfung ab.
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