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Über das Institut

Das Rheinische Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln ist eine regionale Aus- und Fortbildungseinrichtung in kommunaler Trägerschaft.

Träger des Studieninstituts sind die Stadt Köln, die Bundesstadt Bonn, der Rheinisch-Bergische Kreis, der Oberbergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis, der Kreis Euskirchen, der Rhein-Erft-Kreis und der Landschaftsverband Rheinland.


Das Institut bietet für eine Vielzahl kommunaler Beschäftigungsbehörden in der Region Köln/Bonn
  • ein differenziertes Instrumentarium der Personalauslese
  • eine systematische Ausbildung des Verwaltungsnachwuchses
  • die Möglichkeit einer gezielten und bedarfsorientierten Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinden und Gemeindeverbände

In einem breitgefächerten Angebot verbindet das Institut moderne Methoden und Techniken mit einer jahrzehntelangen Tradition. Es reicht bis zur Umschulung von verwaltungsfremden Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern wie auch zur beruflichen Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht-kommunaler Dienststellen.

Das Institut ist in mehrere Abteilungen gegliedert. Es bietet Unterrichtsveranstaltungen an den Standorten Köln, Bonn, Gummersbach und Euskirchen an. Der Schwerpunkt des Aus- und Fortbildungsangebots liegt bei den Abteilungen Köln und Bonn. Köln ist zugleich Sitz der Hauptgeschäftsstelle.

In der Personalauslese liefert das Studieninstitut den Anstellungskörperschaften eine maßgebliche Entscheidungshilfe bei der Einstellung und beruflichen Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

So obliegt dem Institut

  • die Organisation und Durchführung von Eignungsverfahren für Nachwuchskräfte in der öffentlichen Verwaltung (Verwaltungsfachangestellte, Sekretäranwärter/innen, Inspektoranwärter/innen, sonstige Ausbildungsberufe in der öffentlichen Verwaltung, einschließlich technischer Berufe)
  • Durchführung von Verfahren für die Zulassung zu den Angestelltenlehrgängen I und II
  • die Organisation und Durchführung von Auswahlverfahren für die Zulassung von Beamtinnen und Beamten des mittleren Dienstes zum Aufstieg in den gehobenen Dienst.

Der Ausbildungssektor ist das 'klassische' Aufgabenfeld des Studieninstituts. Er eröffnet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in öffentlichen Verwaltungen breite berufliche Einsatzmöglichkeiten. Außerdem erwartet das Publikum der Beschäftigungsbehörden in Zeiten der Bürgerorientierung mit Recht ein fachlich geschultes, menschlich aufgeschlossenes Personal, das sich des Anliegens der Klienten der Verwaltung sachverständig und mit Engagement annimmt.

Das Studieninstitut bietet neben den genannten Aufgaben auch erfolgreich Fortbildung für Bedienstete der Kommunalverwaltungen an. Gerade in Zeiten strikter Sparpolitik benötigen moderne Kommunalverwaltungen ein qualitativ hochwertiges und dennoch kostengünstiges Fortbildungsprogramm, um ihr Verwaltungspersonal zu schulen. Die Aufgabenvielfalt, mit der sich Kommunalverwaltungen täglich auseinandersetzen müssen, macht eine Spezialisierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erforderlich. Auch der Einsatz neuer Technologien zur Unterstützung der Verwaltungsarbeit sowie der sich beschleunigende Prozess der Veränderung zwingen die Kommunalverwaltungen zu Fortbildungsaktivitäten.

Das Studieninstitut als Fortbildungsstätte der kommunalen Selbstverwaltung unterbreitet in seinem jährlich erscheinenden Basisprogramm rund 300 Seminare zu vielfältigen Themenbereichen. So werden z.B. Veranstaltungen zum Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern angeboten, um einen besseren Bürgerservice zu ermöglichen. Daneben werden aber u.a. auch betriebswirtschaftliche Themen beleuchtet, wie z.B. Controlling in der Kommunalverwaltung, Kosten- und Leistungsrechnung zur Unterstützung der Verwaltungsreform, Fehlzeitenreduzierung.

Da aber ein Jahresprogramm den aktuellen Anforderungen unserer sich ständig wandelnden Zeit nicht mehr allein gerecht werden kann, erscheinen monatliche zusätzliche Angebote, die Antworten zu aktuellen Fragen geben.

Durch die Mischung von Basisprogramm einerseits und aktueller Reihe andererseits, wird den einzelnen Verwaltungen in Zeiten dezentraler Ressourcenverwaltung zum einen eine langfristige Planung ermöglicht, zum anderen wird aber auch der aktuell entstandene Fortbildungsbedarf gedeckt.

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